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Breitkeilriemen

Bei Anwendungsfällen, in denen eine hohe Kraftübertragung gefordert wird, kommen oftmals Breitkeilriemen zum Einsatz. Durch die Verwendung von Zugsträngen aus Polyester bzw. Aramid und verstärktem Gewebe am Riemenrücken können Breitkeilriemen hohe Zugkräfte aufnehmen und weisen eine gute Quersteifigkeit auf.

Doppelkeilriemen

Wenn in Riemengetrieben ein Drehrichtungswechsel erzeugt werden soll, kommen Doppelkeilriemen zum Einsatz. In der neutralen Riemenmitte liegen die Zugstränge. Die meisten Doppelkeilriemen sind ummantelt.

Keilrippenriemen

Keilrippenriemen, auch Rippenband genannt, kommen oft bei engen Platzverhältnissen zum Einsatz, z.B. in Waschmaschinen oder Automotoren. Durch die rutschbeständigen Oberflächeneigenschaften der Rippenbänder sind große Übersetzungsverhältnisse auch auf glatten Riemenscheiben möglich. Rippenbänder sind wegen ihrer niedrigen Bauhöhe gegenüber Rückenspannrollen sehr verträglich. Die Breite der Riemen kann zwischen zwei und 60 Rippen variieren.

Gliederkeilriemen

Gliederkeilriemen, auch Lamellenkeilriemen genannt, sind endliche Keilriemen bestehend aus einzelnen Gliedern, welche über Stahldrehnieten oder T-Stücke miteinander verbunden sind. Die Übertragungsleistung und einsetzbaren Riemenscheiben entsprechen denen der Klassischen- bzw. den der Schmalkeilriemen. Durch den Aufbau der Gliederkeilriemen ist es möglich jede benötigte Rimenlänge mit wenigen Handgriffen herzustellen. Ein weiterer Vorteil ist die längere Lebensdauer im Vergleich zu Gummigewebekeilriemen, insbesondere unter schwierigen Einsatzbedingungen wie z.B. Chemikalien, Dampf, Wasser und Temperaturen von -40°C bis zu +115°C.

Kraftbänder

Kraftbänder, oder auch Verbundriemen genannt, bestehen aus Einzelriemen, welche durch eine Deckplatte am Riemenrücken miteinander verbunden sind. Kraftbänder sind in verschiedensten Ausführungen z.B. mit zwei, drei, vier und mehr Einzelriemen lieferbar. Varianten mit speziellen Deckplattenauflagen sind ebenfalls lieferbar.

Lochkeilriemen

Lochkeilriemen können wie Gliederkeilriemen auf Standardriemenscheiben eingesetzt werden. Die Riemen sind als Meterware endlich erhältlich und können einfach auf die benötigte Länge gekürzt werden. Die beiden Enden werden mittels eines Platten- oder Gelenkverbinders miteinander verbunden.


Weitwinkelriemen

Weitwinkelriemen kommen zum Einsatz, wenn hohe Drehzahlen gefordert werden. Durch ihr geringes Eigengewicht ist diese Riemenart sehr fliehkraftresistent und kann z.B. in Ventilatoren, Werkzeugmaschinen  oder Spindeltrieben eingesetzt werden. Der Riemenrücken ist gerippt um bei hohen Drehzahlen eine Kühlwirkung zu erzeugen, gleichzeitig können durch die erhöhte Flexibilität auch sehr kleine Riemenscheiben angetrieben werden.


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Schmalkeilriemen ummantelt oder flankenoffen-formgezahnt

Ummantelte Keilriemen bestehen aus dem Zugstrang, dem Gummikern, der Gummiauflage und dem Umhüllungsgewege. Flankenoffene-formgezahnte Keilriemen unterscheiden sich von den ummantelten Keilriemen in erster Linie durch die Formverzahnung an der Unterseite und das fehlende Umhüllungsgewebe. Durch die offenen Flanken können höhere Kräfte als bei ummantelten Riemen übertragen werden.

Klassische Keilriemen ummantelt oder flankenoffen - formgezahnt

Klassische Keilriemen unterscheiden sich von den Schmalkeilriemen im wesentlichen nur durch die etwas breitere und tiefere Bauform. In vielen Fällen kann ein klassischer Keilriemen auch durch einen Schmalkeilriemen ersetzt werden.

  > Keilriemen

Polyurethan Keil- und Rundriemen

Polyurethan Keil- und Rundriemen werden nicht zu Antriebszwecken, sondern als Transportriemen eingesetzt z.B. in Lackierstraßen, als Kantienentransportbänder oder mit FDA Zulassung in der Lebensmittelindustrie. Die Riemen können in jeder benötigten Länge geschnitten und verschweißt werden. Es gibt auch Varianten ohne Seele für den Einsatz auf dünnen Riemenscheiben mit kleinem Durchmesser.


HTD/RPP Zahnflachriemen

Die Zahnflachriemen dieser Ausführung sind klassische Antriebsriemen für vielseitige Einsatzzwecke. Speziell überall dort wo hohe Kraftübertragungen gefordert werden, kommt diese Riemenart zum Einsatz. Zahnriementriebe mit HTD/RPP Riemen stellen heutzutage eine zeitgemäße Lösung im Standardantriebsbereich dar.

STS/STD Zahnflachriemen einfach/- doppelt gezahnt

Zahnflachriemen dieser Bauart sind in der Übertragungsleistung mit HTD/RPP Zahnflachriemen vergleichbar. Zu beachten ist jedoch, dass für deren Einsatz spezielle Riemenscheiben nötig sind. Eine Besonderheit bei dieser Riemenart sind die trapezförimgen Zähne, welche zum Teil auch mit Polyamidgewebebeschichtung lieferbar sind. Dadurch wird ein extrem verminderter Gummiabrieb realisiert, was den Einsatz in schmutzempfindlichen Anwendungen ermöglicht.


Polyurethan Zahnflachriemen einfach - doppelt gezahnt
Polyurethan Zahnflachriemen haben standardmäßig Zugstränge aus Stahl. Ab einer gewissen Abnahmemenge sind auch Riemen mit Kevlar- oder Edelstahlzugsträngen lieferbar. Diese Riemenart erlaubt diverse Veredelungsmöglichkeiten. Es ist möglich verschiedene Beschichtungen aufzubringen, wie z.B. Laschen für Transportzwecke. Auch andere Bearbeitungen sind möglich, wie Lochstanzungen oder Nutfräsungen.


Neoprene Zahnflachriemen einfach - doppelt gezahnt

Diese Zahnflachriemenart stellt so zu sagen die klassische Zahnflachriemenart dar. Das Grundmaterial aus dem dieser Riemen besteht, ist Neopren, in den Glasfaserzugstränge eingelegt sind. Meistens werden diese Riemen in kleinen Maschinen z.B. Hobel eingesetzt. Auch im Modellbaubereich wird aufgrund der kompakten Bauform gerne darauf zurückgegriffen.


Neoprene Flachriemen

Neoprene Flachriemen sind Hochleistungs-Flachriemen, die bezogen auf Ihre Bauhöhe, eine enorme Übertragungsleistung ermöglichen. Dies wird unter anderem auch dadurch möglich, weil es im Inneren der Riemen keine schwächende Verbindungsstelle gibt. Durch die flache Bauform ist eine sehr kompakte Bauweise des Riementriebs möglich. Diese Riemenart wird vorallem in alten Mühlen, alten Kreissägen aber auch in neueren Klimaanlagen verbaut.

  > Zahnflachriemen

  > Flachriemen

Keilscheiben
Keilscheiben dienen der Kraftübertragung zwischen Keilriemen und Welle. In den meisten Fällen werden sie aus Gusseisen gefertigt. Es gibt aber auch Keilscheiben aus Aluminium oder Kunststoff. Keilscheiben sind in den unterschiedlichsten Ausführungen lieferbar. Entscheidend ist immer der eingesetzte Riemen, die Anzahl der eingesetzten Riemen und natürlich der Durchmesser.

Zahnscheiben

Genau wie Keilscheiben dienen auch Zahnscheiben der Kraftübertragung zwischen Zahnriemen und Welle. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Keilriementrieben sind im wesentlichen die höhere Kraftübertragung und keine Schlupfmöglichkeit für den Riemen. Es ist sehr wichtig, dass die Riemen-Scheibenkombination richtig gewählt wird, da sonst der Riemen oder die Scheiben sehr schnell zu Schaden kommen.

  > Scheiben und Zubehör

Taper-buchsen

Taperlock-Spannbuchsen, auch Taper-Buchsen genannt, werden dazu verwendet kraftschlüssige Welle-Nabe-Verbindungen herzustellen. Meistens werden damit Keilscheiben oder Zahnscheiben auf einer Welle fixiert. Taper-Buchsen sind in 16 Baugrößen für Wellendurchmesser zwischen 10mm und 125mm erhältlich.

Ketten und Kettenräder

Als Alternative zu Riemenantrieben eignen sich Ketten. Die Vorteile sind kein Schlupf, höher übertragbare Kräfte und vielfältige Sonderbauformen für Transportanwendungen.
Lieferbar sind Rollen- und Förderketten in british oder american standard. Förderketten sind mit verschiedenen Anbauteilen lieferbar z.B. mit verlängertem Bolzen oder mit geraden Laschen. Ketten sind in verzinkter, vernickelter, edelstahl oder wartungsarmer Ausführung lieferebar. Je nach Anwendungsfall sind auf Wunsch alle Ketten mit dem passenden Erstschmierstoff lieferbar. Kettenräder sind mit Passfedernut, in ungebohrter oder in Taperspannausführung lieferbar. Auch Sonderanfertigungen nach Zeichnung sind möglich.