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DichtungstechnikUnser Dichtungstechnik-Sortiment in der Übersicht!

X - Ringe

X-Ringe sind doppelt wirkende Vierlippendichtungen mit einem nahezu quadratischen Querschnittsprofil. Der X-Ring erzielt seine Dichtwirkung durch Einbau und Verpressung in einem axialen oder radialen Einbauraum. X-Ringe sind in der Handhabung und Anwendung mit einem O-Ring vergleichbar. Sie werden überwiegend für dynamische Einsätze verwendet, da eine geringere Vorspannung als bei O-Ringen nötig ist und somit weniger Reibung produziert wird.

Radial-Wellendichtringe

Radial-Wellendichtringe werden zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Medien von innen bzw. gegen Verunreinigungen von außen verwendet. Der Radial-Wellendichtring besteht aus einem Elastomerteil, einem Versteifungsring und einer Feder. Die Außenfläche garantiert eine sichere statische Abdichtung bzw. fixiert den Radial-Wellendichtring im Gehäuse. Dabei kann der Außenmantel gleichwohl aus einem elastomeren Werkstoff oder Metallwerkstoff bestehen. Der Versteifungsring gibt dem Radial-Wellendichtring die nötige Stabilität. Die Dichtlippe wird über eine Zugfeder zusätzlich vorgespannt. Dadurch wird die radiale Anpressung der Dichtlippe an die Welle sichergestellt. Wahlweise kann eine Schutzlippe vorgesehen werden, die den Schmutz oder Staub von außen zurückhält.

O - Ringe

O-Ringe sind endlose, kreisförmige Ringe mit kreisrundem Querschnitt, die aus Elastomerwerkstoffen in Formwerkzeugen durch Vulkanisation hergestellt werden. Der O-Ring erzielt seine Dichtwirkung durch die Deformation des Querschnitts nach Einbau und Verpressung im Einbauraum. Der O-Ring kann radial oder axial im Einbauraum verpresst werden. Im Betriebszustand verstärkt der Mediendruck die Dichtfunktion, da sich der Elastomerwerkstoff unter Druck wie ein inkompressibles Fluid verhält.

Nilosringe

Nilosringe sind Maschinenelemente welche zur Abdichtung von fettgeschmierten Wälzlagern dienen. Die kompakte Bauweise erlaubt eine Abdichtung des Wälzlagers auch bei sehr engen Platzverhältnissen. Nilosringe gibt es in innen- und außendichtenden Bauformen.

Rundschnüre

Rundschnüre werden als endliche Stränge extrudiert und weisen einen kreisrunden Querschnitt (wie ein O-Ring) auf. Die Rundschnur erzielt ihre Dichtwirkung durch die Deformation des Querschnitts nach Einbau und Verpressung im Einbauraum. Im Betriebszustand verstärkt der Mediendruck die Dichtfunktion. Rundschnüre dienen meist als Ausgangsmaterial für Rundschnurringe und sind in der Handhabung und Anwendung mit einem O-Ring vergleichbar. Der Einsatz erfolgt als statische Dichtung z.B. für die Abdichtung größerer Rohrverbindungen und als Deckeldichtung im Behälterbau. Die Stoßverbindung zum Rundschnurring kann, je nach Einsatzzweck, durch 2-Komponentenkleber oder einem anderen geeigneten Klebemittel erfolgen.

Gehäusedichtmasse

Oftmals sind in Maschinen keine wiederverwendbaren Dichtungen verbaut, sondern einfache Flächendichtungen welche bei der Demontage zerstört und erneuert werden müssen. Es gibt eine Vielzahl an Dichtmassen welche je nach Einsatzzweck ausgewählt werden müssen.